Michel Hansen – posterXXL Magazin https://wordpress.posterxxl.cloud Trends, Inspiration und Foto-Wissen Tue, 13 Feb 2018 15:29:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.9 https://wordpress.posterxxl.cloud/wp-content/uploads/2016/10/cropped-cropped-favicon-194x194-32x32.png Michel Hansen – posterXXL Magazin https://wordpress.posterxxl.cloud 32 32 Paarshooting: Fotoabenteuer für zwei https://wordpress.posterxxl.cloud/paarshooting-fotoabenteuer-fuer-zwei/ https://wordpress.posterxxl.cloud/paarshooting-fotoabenteuer-fuer-zwei/#respond Tue, 13 Feb 2018 13:06:36 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8532 Es gibt viele gute Gründe, um gemeinsam mit seinem Partner...

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Es gibt viele gute Gründe, um gemeinsam mit seinem Partner vor die Kamera zu treten – die Anlässe reichen vom Urlaubs-Selfie bis zum Hochzeitsfoto. Ein Shooting beim Profi hat natürlich seinen Preis – schließlich ist ein Künstler mit teurem Equipment am Werk. Damit alles klappt, bereitet Ihr Euch vorher am besten etwas vor – oder nehmt das Ganze gleich selbst in die Hand. Wir geben Tipps.

Paar am Strand
Grenzenlose Freiheit – ein Paarshooting, so wie Ihr es wollt. – Foto: © nenetus – Fotolia.com

Lieber gleich zum Profi?

Wenn Ihr Euch einem Fotografen anvertraut, der alles regelt, ist das die einfachste und oft die hochwertigste Option – spätestens wenn Ihr dabei die Location wechselt, aber nicht unbedingt die günstigste. Schließlich zahlt Ihr für die Dienstleistung eines Künstlers mit teurem Equipment. In puncto Qualität geht Ihr damit zwar das geringste Risiko ein, büßt aber viel Freiheit ein und verpasst ein tolles Abenteuer! Schaut Euch in jedem Fall vorher Bilder des Fotografen an, um sicherzugehen, dass Euch sein Stil gefällt.

Der Weg ist das Ziel!

Wenn Ihr Euer Paarshooting selbst inszeniert, müsst Ihr gegebenenfalls Equipment kaufen. Dafür schafft Ihr allerdings ein ganz persönliches Projekt, bei dem Ihr Euch gemeinsam kreativ verwirklicht. Allein das ist unbezahlbar – auch wenn die Qualität Eurer Bilder womöglich nicht an die des Profis herankommt. Vielleicht ist das Ergebnis aber gerade deshalb umso schöner: Schließlich schafft Ihr kostbare Erinnerungen selbst – und erst der kleine Makel sorgt für Perfektion.

Seid Ihr auf Euch gestellt, könnt Ihr beliebig Zeit und Ort des Shootings wechseln, ohne dafür Spesen bezahlen zu müssen. Ihr bestimmt den Rahmen und die Inszenierung. Seid kreativ, findet Euren Stil – Ihr könnt in aller Ruhe ausprobieren, ohne dass etwa mehr Zeit und eine neue Location die Brieftasche belasten.

Fangt ruhig klein an

Ihr habt also komplette Gestaltungsfreiheit – das heißt aber auch: Ihr habt die Qual der Wahl. Nicht jeder ist zudem von Hause aus ein versierter Fotograf. Die richtige Bildkomposition liegt zum Glück im Auge des Betrachters. Vielleicht habt Ihr ja eine Bild-Idee, die Eure Persönlichkeiten widerspiegelt oder für gemeinsame Interessen steht? Plant gründlich oder seid spontan – oder kombiniert einfach beides.

Fällt die Entscheidung schwer, fangt Ihr am besten klein an und knipst Euch so, wie Ihr gerade seid – egal, ob Ihr gerade zu Hause oder an einem anderen ruhigen Ort seid. Der wichtigste Tipp fürs Paarshooting gleich vorneweg: Konzentriert Euch nicht auf das Umfeld, auf Passanten, die Kamera (und ggf. den Fotografen), sondern nur auf Euch. Dann wirkt Ihr natürlich und authentisch. Vielleicht überraschen Euch ja schon die ersten Schnappschüsse positiv! In jedem Fall gewöhnt Ihr Euch daran, gemeinsam vor der Kamera zu stehen. Das kommt Euch auch zugute, wenn Ihr ein Paarshooting beim Profi macht.

Älteres Paar am Frühstückstisch
Entspannt und authentisch. Die Kamera ist nur Statist – Foto: © Halfpoint – Fotolia.com

Equipment

Wenn es nicht beim Smartphone-Selfie bleiben soll – was sich für „Schüsse aus der Hüfte“ durchaus eignet – dann braucht Ihr außer einer guten Kamera noch ein Stativ und einen Fernauslöser. Achtet darauf, dass der Fernauslöser mit der Kamera kompatibel ist. Am besten wählt Ihr ein Stativ mit neigbarem Kopf, denn damit macht Ihr Bilder auch im Hochformat. Geeignete Stative gibt es schon ab 30 Euro.

Habt Ihr eine Kamera mit integriertem Wi-Fi, funktioniert Ihr das Smartphone kurzerhand zum Fernauslöser um. Die Fotos ladet Ihr direkt aufs Telefon – dort lassen sie sich zumeist besser betrachten als auf dem Kamera-Display. Zudem seht Ihr auf dem Handy exakt das, was auch die Kamera sieht und positioniert Euch, ohne ständig durch den Sucher schauen zu müssen.

Hat Eure Kamera keine integrierte Wi-Fi-Funktion, lässt sich diese häufig per Wi-Fi-Speicherkarte nachrüsten. Wenn Ihr passend ausgerüstet seid und die häufigsten Fehler beim Fotografieren vermeidet, steht schönen Bildern kaum etwas im Wege.

Serienbildaufnahmen

Eine moderne Kamera ist keine Muskete: Ihr habt mehr als nur einen Schuss. Arbeitet mit Serienbildaufnahme und wählt anschließend die schönsten Momentaufnahmen aus. Das lässt Euch viel Bewegungsfreiheit, und es entstehen Bilder in ganz natürlichen Situationen und Posen. Bewegt Euch entspannt und unverkrampft.

Paar steht knöcheltief im Meer und lässt Wasser mit den Füßen spritzen
Unverkrampft: Bewegungsfreiheit dank Serienbildaufnahme – Foto: © DragonImages – Fotolia.com

Location

Natur- oder Stadtlandschaft? Strand oder Berge? Ein Wald in sattem Grün? Ein Kornfeld in der Morgensonne? Die Kulisse ist ganz klar der wichtigste Aspekt neben Ausrüstung und Hauptmotiv (also Euch)! Gibt es Orte, die eine besondere Bedeutung für Euch haben? Wo habt Ihr Euch zum ersten Mal geküsst? Den Heiratsantrag gemacht? Wo einfach eine unbeschwerte Zeit genossen? Vielleicht verbindet Ihr das Ganze auch mit einem Kurztrip in Eure Lieblingsstadt oder Euer liebstes Reiseland.

Oft müsst Ihr aber gar nicht weit fahren oder lange suchen, damit Ihr eine geeignete Location findet. Eine markante Hauswand eignet sich oft genauso gut wie ein spektakulärer Wasserfall. Kontraste können sehr bereichernd sein, sollten aber nicht zu stark vom Motiv ablenken. Natürlich könnt Ihr Euch auch bewusst in einen größeren Kontext setzen und als Teil des Bildes mit dem Hintergrund verschmelzen oder Euch in ein malerisches Panorama einfügen.

Paar steht Rücken an Rücken vor Wand mit bröckelndem Putz
Es muss nicht immer Harmonie sein. – Habt Mut zum Kontrast! – Foto: © vectorfusionart – Fotolia.com

Licht

Je nach Tageszeit und Wetter herrschen andere Lichtverhältnisse und Farbtemperaturen vor. Meidet die pralle Mittagssonne und knipst am besten bei bewölktem Himmel. Indirektes Licht ist weiches Licht, das euch sanft umspielt. Zudem vermeidet Ihr ungünstige Schatten.

Am besten plant Ihr Euer Paarshooting für morgens oder abends – zum Beispiel zur Blauen Stunde oder zur Goldenen Stunde kurz nach Sonnenaufgang. Im Winter solltet Ihr unbedingt Paarfotos im Schnee machen! In jedem Fall gilt auch hier: Probiert Euch einfach aus und schaut, was Euch gefällt. Das gilt ebenso in puncto Outfits oder Posen. Seid kreativ – und albert ruhig herum! Nichts schlägt ein authentisches Lachen.

Lachendes Paar auf Motorroller.
Schluss mit den immergleichen Posen. Auch beim Paarshooting sind kreative Ideen gefragt. Auf ins Abenteuer! – Foto: © Kzenon – Fotolia.com

Fazit

Ein Paarshooting beim Profi ist eine solide und hochwertige Option. Wenn Ihr jedoch gern gemeinsam als Paar unterwegs seid, könnt Ihr Euch auch selbst auf schönen Bildern verewigen – unabhängig von Zeit und Ort. Wir hoffen, diese Tipps erleichtern Euch den Einstieg und wecken Lust auf Eure ganz persönlichen Foto-Abenteuer!

Übrigens: Die schönsten Bilder eignen sich auch hervorragend als Geschenk – zum Geburtstag, Valentinstag – oder einfach zwischendurch! Beschenkt Euch selbst mit einem Fotokalender oder Fotobuch. Auch die Smartphone-Schutzhülle der oder des Liebsten ziert ein solches Foto wunderbar.

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Silvester in der Sonne: Fototrip nach Kapstadt https://wordpress.posterxxl.cloud/silvester-der-sonne-fototrip-nach-kapstadt/ https://wordpress.posterxxl.cloud/silvester-der-sonne-fototrip-nach-kapstadt/#respond Fri, 29 Dec 2017 08:55:21 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8504 Die Einheimischen nennen Kapstadt liebevoll „Mother City“ – was sich...

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Die Einheimischen nennen Kapstadt liebevoll „Mother City“ – was sich entweder mit „Mutterstadt“ oder „Mutter aller Städte“ übersetzen lässt. Die älteste und drittgrößte Stadt Südafrikas vereint auf wenigen Quadratkilometern geschichtsträchtige Orte, entspannte Strände und beeindruckende Landschaften – kurz: unzählige aufregende Fotomotive. Mit unseren Tipps begibst Du Dich auf eine fotografische Entdeckungsreise durch Südafrikas schönste und spannendste Metropole.

Luftaufnahme von Kapstadt
Kapstadt zählt zu den schönsten Städten der Welt. Im Dezember ist hier Hochsommer. © HandmadePictures – Fotolia.de

1. Tafelberg

Unsere erste Station ist gleichzeitig das bekannteste Wahrzeichen Kapstadts: der Tafelberg im Westen der Metropole. An seiner höchsten Stelle, dem „Maclear’s Beacon“, misst er knapp 1.100 Meter. Der Tafelberg prägt wie keine andere Naturerscheinung die Silhouette von Kapstadt und gehört zu den am häufigsten besuchten Attraktionen Südafrikas – kein Wunder, kommen doch viele Touristen, um die Aussicht auf die Stadt und den angrenzenden Atlantik zu genießen.

Wer Panoramaaufnahmen von Kapstadt anfertigen will, fährt einfach mit der Seilbahn aufs Plateau hinauf. Bei klarem Himmel siehst Du von dort aus bis nach Cape Flats und zu den Stränden von Clifton und Camps Bay. Die meisten Touristen bleiben in der Nähe der Seilbahnstation, Richtung Osten erstrecken sich aber mehrere Wanderwege über das Plateau. Dort kannst Du schroffe Felsen und die für Südafrika typischen Königs-Proteen fotografieren.

2. V&A Waterfront

Nach dem Abstieg vom Tafelberg geht’s Richtung Meer. Die „Victoria & Alfred Waterfront“ ist das historische Werft- und Hafenviertel Kapstadts; es ist nach der britischen Königin Victoria und ihrem Sohn Alfred benannt, der vor über 150 Jahren den Grundstein für eine Wellenbrecher-Mauer vor dem Hafenbecken legte. Mittlerweile komplett restauriert, ist die V&A Waterfront die Flanier- und Amüsiermeile Kapstadts mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Pubs und Boutiquen.

In dem rund 120 Hektar großen Areal kannst Du Dich vom maritimen Flair der kleinen Fischerboote und weißen Segelyachten zu einzigartigen Schnappschüssen inspirieren lassen. Tolle Motive geben auch Attraktionen wie das Riesenrad „Wheel of Excellence“ ab. Ein Highlight ist das „Two Oceans Aquarium“ mit Meeresbewohnern aus dem Atlantischen und dem Indischen Ozean. Bei einer Hafenrundfahrt triffst Du – mit etwas Glück – sogar auf Robben und Delfine.

When the sun drops by and the seals come out to play.

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3. Bo-Kaap

In dem Viertel oberhalb des Zentrums erweist sich Kapstadt als ein Schmelztiegel der Kulturen: Bo-Kaap (afrikaans für „Über dem Kap“) am Hang des Signal Hill wurde von muslimischen Malaien gegründet, die während der niederländischen Kolonialherrschaft im 17. und 18. Jahrhundert ans Kap gebracht und später aus der Sklaverei entlassen wurden. Ihre Erben leben bis heute in Bo-Kaap, Du triffst aber auch die Nachkommen ehemaliger Sklaven aus Indien, Sri Lanka oder Indonesien.

So bunt wie die Bewohner von Bo-Kaap sind auch die Häuser des Stadtviertels. Mit den zum Teil quietschbunten Fassaden drückten die ersten Bewohner ihre Freude über die Befreiung aus der Sklaverei aus, heutzutage sind die Häuser das Fotomotiv Nummer eins in Bo-Kaap. Am 2. Januar feiern die Kap-Malaien in den engen Straßen des Viertels den alljährlichen „Coon Carnival“. Höhepunkt der großen Straßenparty ist der große Umzug, bei dem sich 15.000 Teilnehmer farbenfroh kostümieren.

4. Woodstock

Noch vor einigen Jahren wollte hier niemand mehr wohnen, jetzt gehört das ehemalige Industrieareal nahe dem Hafen zu den trendigsten Szenevierteln von Kapstadt. Die abbruchreifen Gebäude aus der Zeit Königin Victorias wurden stilvoll, aber behutsam saniert. Der Name erinnert nur zufällig an das legendäre US-Festival, dennoch sammelt sich auch in diesem Woodstock die kreative Energie. Lokale Designer und Künstler aus der ganzen Region haben hier mittlerweile Quartier bezogen.

Eines der fotogenen Wahrzeichen von Woodstock ist die Old Biscuit Mill. Die frühere Keksfabrik fungiert heute als Kreativ- und Nachbarschaftszentrum, auf dem Wochenmarkt gibt es frisches Obst und Gemüse sowie regionale Spezialitäten. In der Albert Road trifft luxuriöser Modeschmuck auf Second-Hand-Möbel, frisch gerösteter Kaffee auf handgefertigte Keramik. Einzigartig sind auch die überlebensgroßen Street-Art-Gemälde, die viele Häuser zieren – alle mit Erlaubnis der Hausbesitzer!

5. Camps Bay

Vom Tafelberg zieht sich in südwestlicher Richtung die Bergkette „Zwölf Apostel“ entlang. Zwischen den 18 (!) Bergen und der Atlantikküste liegt Camps Bay, auch als die „Riviera“ oder die „Côte d’Azur“ Südafrikas bezeichnet. Ganz unpassend sind die Vergleiche nicht, trotzdem ist Camps Bay einzigartig: Nur hier findest Du einen kilometerlangen Strand mit feinem, weißem Sand vor – allerdings will sich die Lust am Baden im 16 °C warmem (bzw. kaltem) Wasser nicht recht einstellen.

Einen Großteil seines guten Rufs verdankt Camps Bay dem Umstand, dass sich hier die internationale Schickeria gerne mal ein Stelldichein gibt. So wurden z. B. schon Leonardo DiCaprio und Zac Efron („High School Musical“) gesichtet. Gerade am Wochenende, wenn die Kapstädter und Touristen gleichermaßen gen Meer unterwegs sind, gehört Promi-Spotting zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen mancher Touristen. Abends wird es ruhiger am Strand, jetzt gibt es tolle Möglichkeiten, den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Fototrip durch Kapstadt: Unsere speziellen Tipps zu Silvester

Trotz hochsommerlicher Temperaturen wird in Kapstadt natürlich auch Silvester ordentlich gefeiert. Allerdings unterscheiden sich die Gebräuche von den hierzulande üblichen Gepflogenheiten. So ist privates Feuerwerk überhaupt nur an 12 von den örtlichen Behörden freigegebenen Plätzen erlaubt, zudem darf es nur zwischen 21 und 24 Uhr gezündet werden. Ab 0 Uhr des Neujahrstages sind Raketen und Böller verboten.

Daher empfehlen wir, dass Du auf private Knallerei verzichtest und Dir stattdessen ein öffentliches Feuerwerk anschaust. Davon gibt es mehrere im ganzen Stadtgebiet, eine der schönsten New-Year-Partys findet an der V&A Waterfront statt. Vom nahegelegenen Signal Hill kannst Du mit Deiner Kamera atemberaubende Aufnahmen vom farbenfrohen Lichtspektakel um Mitternacht schießen. Was Du für gelungene Feuerwerk-Fotos beachten solltest, haben wir ja schon in einem früheren Beitrag erklärt.

Achtung: Sicherheit!

Auch wenn Kapstadt im Vergleich zu Johannisburg und Durban eine relativ sichere Großstadt ist, gehören Taschendiebstähle und Autoeinbrüche dennoch zum Alltag. Zum Schluss deshalb noch drei Sicherheitshinweise:

  • Geh nachts nicht allein spazieren und trage nie viel Bargeld oder Schmuck bei Dir!
  • Trage Deine Fotoausrüstung nicht um den Hals, sondern bewahre sie in einem Fotorucksack auf!
  • Wenn Du mit dem Mietwagen unterwegs bist: Lass Deine Kamera nicht offen auf der Rückbank liegen. Verstaue sie stattdessen im Kofferraum – oder bewahre sie im Hotel auf, wenn Du ohne die Ausrüstung unterwegs bist!

Die schönsten Aufnahmen von Deinem Fototrip durch Kapstadt sammelst Du in einem Fotobuch von posterXXL. Mit Hardcover-Buchdeckel, bis zu 96 Innenseiten auf Premium-Fotopapier und dem selbst gestalteten Design hältst Du Deine Erlebnisse und Eindrücke ganz individuell fest.

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German Roamers – Ihre Fotos zeigen Deutschlands „coole“ Seite https://wordpress.posterxxl.cloud/german-roamers-ihre-fotos-zeigen-deutschlands-coole-seite/ https://wordpress.posterxxl.cloud/german-roamers-ihre-fotos-zeigen-deutschlands-coole-seite/#respond Tue, 24 Oct 2017 12:28:38 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8468 German what? Hinter dem Pseudonym „German Roamers“ – englisch für...

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German what? Hinter dem Pseudonym „German Roamers“ – englisch für „Deutsche Wanderer“ – verbergen sich 14 junge Fotografen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihr gemeinsames Potenzial als beste deutsche Outdoor-Fotografen auf Instagram zu bündeln.

Mann steht auf Steg am See
Naturfotografie mit dramatischem Anspruch – Foto: © oneinchpunch – Fotolia.com

Mit ihren Bildern zeigen sie, dass dramatische Landschaftsfotografien nicht nur von den Weiten der amerikanischen und kanadischen Wildnis möglich sind, sondern auch mitten in Deutschland entstehen können. Ganz nebenbei haben die Roamers damit eine einzigartige Plattform für Inspiration und den Austausch von Gleichgesinnten erschaffen. Wie genau die Landschaftsfotografien aussehen, kannst Du Dir auf Instagram unter dem Hashtag #weroamgermany ansehen. Mittlerweile begeistern die German Roamers über 216.000 Follower und ernten pro Post bis zu 16.000 Likes.

Good Times at our #instahikesaarland event – see our YouTube channel for the full video 🙌🏻

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Was macht die Bilder der German Roamers so besonders?

Was die Bilder der German Roamers so besonders macht? Ihr ganz eigener ästhetischer Ansatz. Im Gegensatz zu vielen anderen Landschaftsfotografen setzen sie nicht auf Sonnenschein und blauen Himmel. Mit nebeltrüben Ansichten und dramatischen Wolkenformationen erzeugen sie eine ganz besondere Bildsprache. Johannes Höhn, eines der Gründungsmitglieder der Roamers, bezeichnet die Ästhetik auch als „Moody“. Ein weiterer Unterschied liegt im Bildaufbau. Während die klassische Landschaftsfotografie die Natur in den Fokus nimmt, integrieren die German Roamers bei vielen Bildern auch Personen, um eine Verbindung zum Betrachter zu schaffen – mit Erfolg. Wir packen in Gedanken schon unsere Koffer für einen Fototrip in die Alpen oder die Sächsische Schweiz.

So machst Du Bilder wie die German Roamers

Um eine Bildstimmung à la German Roamers zu erzeugen, müssen zunächst einmal die Wetterbedingungen stimmen. Bei strahlendem Sonnenschein und klarem Himmel wird es schwer, eine Stimmung zu erzeugen, wie sie etwa auch durch die Bilder des romantischen Malers Caspar David Friedrich hervorgerufen wird – „Moody“ eben. Beste Voraussetzungen hast Du laut Höhn, wenn Du in den frühen Morgenstunden, bei Sonnenuntergang oder in einer klaren Nacht mit Deiner Fotoausrüstung losziehst. Wie Du gute Fotos bei Nebel machen kannst, haben wir Dir in einem früheren Beitrag zusammengefasst.

Weekend is close .. anyone up for a sunny boat ride? By @muenchmax #weroamgermany

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Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: dem Equipment. Grundsätzlich lässt sich keine 100-prozentige Aussage darüber treffen, was Du brauchst. Während nämlich einige der hippen Landschaftsfotografen beispielsweise auf einen großen Bildsensor setzen, greifen andere zu Kameras mit vergleichsweise kleinem Sensor. Da Du beim Anfertigen von Landschaftaufnahmen manchmal stundenlang unterwegs bist, um das perfekte Motiv zu finden, solltest Du aber in jedem Fall darauf achten, dass die Ausrüstung nicht zu schwer ist. Ansonsten wird die Foto-Tour ganz schnell zum Horrortrip. Auch ein Spritzwasserschutz ist von Vorteil. So musst Du Dir auch bei schlechtem Wetter keine Sorgen um Deine Ausrüstung machen.

Summer serenity in the Harz mountains by @bene_dikt. Thanks for tagging #weroamgermany!

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Um Landschaftsaufnahmen im Stil der German Roamers zu machen, musst Du nicht unbedingt an entlegene Orte in Deutschland reisen. Wenn Du beide Augen offenhältst, kannst Du auch in Deiner näheren Umgebung tolle Fotomotive entdecken! Das Geheimnis: Wage das Neue, auch wenn es manchmal etwas ungemütlich sein mag! Verlässt Du beispielsweise bei Minusgraden oder zu früher Stunde das Haus, wirst Du Deine Heimat in einem ganz neuen Licht erblicken und sicher mit vielen stimmungsvollen Motiven belohnt werden.

rain is no hinderance. shot by @theolator

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Promi-Spotting in Berlin: Hier triffst Du die Promis https://wordpress.posterxxl.cloud/promi-spotting-berlin-hier-triffst-du-die-promis/ https://wordpress.posterxxl.cloud/promi-spotting-berlin-hier-triffst-du-die-promis/#respond Wed, 28 Jun 2017 13:41:14 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8357 Nicht nur im Februar während der Berlinale kann man in...

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Nicht nur im Februar während der Berlinale kann man in der deutschen Hauptstadt internationale Stars und nationale Sternchen treffen. Deutsche Prominente gehören ohnehin zum Straßenbild. In Berlin ist das ganze Jahr über Saison – dafür sorgen Filmpremieren, Konzerte, Galas, Messen, Ausstellungen, Sport-Events und unzählige andere Highlights.

Natürlich sind es auch das berühmt-berüchtigte Berliner Nachtleben sowie die kulturelle und kulinarische Vielfalt der Metropole, die Stars wie Jolie, Clooney, Tarantino und Co. in die Bundeshauptstadt ziehen. Hier erfährst Du, wo Du mit Glück und gutem Timing vielleicht dem einen oder anderen Prominenten begegnen kannst.

Ein Mann im Blitzlichtgewitter.
„Promi-Spotting“ in Berlin – Foto: © Tommaso Lizzul – Fotolia.com

Heißbegehrtes Pflaster – immer eine Reise wert

Berlin ist moderne Weltstadt und Schmelztiegel der Kulturen aus aller Welt. Als Schnittstelle zwischen Ost und West ist es eine Stadt der Kontraste, mit wechselvoller Geschichte und vielen Gesichtern. Berlin ist und bleibt so spannend, dass es Jahr für Jahr Millionen Touristen anzieht. Als Regierungssitz ist die deutsche Hauptstadt ebenfalls ein Anlaufpunkt – nicht nur für Politiker aus der ganzen Welt, die sich als Staatsgäste in Berlin aufhalten. Gekrönte Häupter wie die englische Queen treffen hier ebenso auf deutsche Spitzenpolitiker wie engagierte Prominente; man denke nur an George Clooney, Bob Geldof oder Richard Gere und deren Besuche bei der Kanzlerin.

Berlin wird auch gern gebucht als Drehort für internationale Filmproduktionen – nicht zuletzt dank der Filmstudios Babelsberg im nahe gelegenen Potsdam. Die markante Architektur, die vielfältigen Szene-Locations und historischen Gebäude in Berlin bieten einen Stilmix, der einfach seinesgleichen sucht.

Den Promis auf der Spur

Wenn Du Prominente in Berlin live erleben willst, sind öffentliche Auftritte wie Konzerte oder Filmpremieren natürlich die am besten planbaren Gelegenheiten. Leider heißt es oft, sehr früh da sein zu müssen, um einen guten Platz zu ergattern – und dann geduldig zu warten. Vielleicht ist als Belohnung dafür ein Autogramm oder sogar ein gemeinsamer Selfie mit der oder dem Angehimmelten drin. Auf gut Glück loszuziehen ist hingegen nicht die beste Strategie – erst recht dann nicht, wenn Du jemanden Bestimmtes treffen willst. Um die Chancen zu erhöhen, solltest Du die News verfolgen. Auch der Twitter-Account Deines Lieblings-Promis könnte – ebenso wie Fan-Seiten im Netz – eine heiße Info-Quelle sein.

Wenn Dir außerhalb der offiziellen Anlässe ein Promi über den Weg läuft, solltest Du Dich keinesfalls wie ein Paparazzo benehmen. Respektiere die Privatsphäre und bewundere sie oder ihn lieber aus der Ferne. Nähere Dich respektvoll und höflich – und nur, wenn es die Situation erlaubt. Wer wird schon gern in seiner Freizeit beim gemütlichen Abendessen im Restaurant oder dergleichen gestört?

Fotografen in Wartestellung am roten Berlinale-Teppich.
„Ja wo laufen sie den…?” – Foto: Professionals waiting von Arnold Fang, CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Wohnen im besten Haus am Platz

Abseits des roten Teppichs sind vor allem die zahlreichen Fünf-Sterne-Hotels eine beliebte Adresse fürs Promi-Watching. Berühmte Häuser wie das Adlon, Regent, Hilton, Grand Hyatt oder Ritz-Carlton bieten schließlich standesgemäßen Komfort – und diskreten Service. Selbstverständlich sind auch die Adressen exquisit: Die Hotels befinden sich am Potsdamer Platz, Gendarmenmarkt, Unter den Linden und in weiteren Top-Lagen. Im hoteleigenen Restaurant oder an der Bar lässt sich mit ein bisschen Glück der eine oder andere Blick auf prominente Gäste erhaschen.

Heißer Tipp fürs Promi-Spotting: Die Berlinale

Wie eingangs erwähnt, ist jedes Jahr im Februar der Berlinale-Palast am Marlene-Dietrich-Platz samt rotem Teppich Dreh- und Angelpunkt für internationale Filmstars, Regisseure sowie prominente Filmfans aus allen möglichen Branchen. Auf dem offiziellen Blog der Internationalen Filmfestspiele findest Du für gewöhnlich sogar genaue Infos, wann welcher Weltstar über den roten Teppich flaniert. Im Hotel Grand Hyatt direkt gegenüber finden die Pressekonferenzen mit den Filmstars statt.

Auch andere Groß-Events locken Prominente aus aller Welt nach Berlin – zum Beispiel die Berlin Fashion Week, die zweimal im Jahr stattfindet. Nach den Shows genießen Models, Designer, Stars und Sternchen in den unzähligen Bars, Restaurants und Clubs ausgiebig das Berliner Nachtleben. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei – und für jeden Promi-Spotter!

Bars, Restaurants, Berliner Nightlife

In der Paris Bar, einer Westberliner Institution in der Kantstraße in Charlottenburg, trifft man nicht selten bekannte Schauspieler und Künstler, welche die klassische französische Küche und das Ambiente des eleganten Restaurants schätzen. Das Szene-Lokal Borchardt in der Französischen Straße und das Café Einstein mit authentischer Wiener Caféhaus-Atmosphäre sind ebenfalls beliebte Promi-Treffs. Künstler und Schauspieler zieht es vor allem in die Kurfürstenstraße; die Polit-Prominenz triffst Du dagegen eher in der Einstein-Filiale Unter den Linden an.

In der Friedrichstraße gibt es mit dem Edel-Italiener Bocca di Bacco und dem Grill Royal gleich zwei beliebte Promi-Restaurants. Und nach Quentin Tarantino ist sogar eine Bar benannt: Die Tarantino’s Bar findest Du in der Brunnenstraße.

Partyszene: Feiernde tanzen vor dem DJ
Berliner Nightlife – nicht selten mit hoher Promi-Dichte. – Foto: © lassedesignen – Fotolia.com

Bis in den Morgen tanzen

Wenn Du lieber tanzen gehst und hoffst, währenddessen auf internationale Prominenz zu treffen, versuchst Du am besten, ins Berghain im Bezirk Friedrichshain reinzukommen, besuchst das Adagio am Potsdamer Platz oder Du wagst Dich auf die Tanzfläche des Felix, wo schon Stars wie Kylie Minogue, Sarah Connor und Jamie Foxx gesichtet worden sind. Der Premium-Nachtclub erstreckt sich über zwei Etagen und befindet sich direkt im Hotel Adlon. Der Eingang ist auf der Rückseite, in der Behrenstraße 72. Es ist dort weit und breit kein Promi zu sehen? Dann genieße eben einfach den Abend und tanze in dieser tollen Location die ganze Berliner Nacht hindurch!

Wenn Dir Glück und Timing gewogen sind und Du tatsächlich einem Promi in Berlin begegnest, dann wirst Du diese Begebenheit vielleicht sogar auf einem Foto festhalten. Wir helfen Dir gern dabei, die Erinnerung auch würdig zu verewigen – indem wir Dein Bild beispielsweise auf ein Poster drucken. Schaue Dir unseren Shop an und lasse Dich inspirieren!

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Fototrip nach Barcelona: Tipps für tolle Fotos https://wordpress.posterxxl.cloud/fototrip-barcelona-tipps-fotos/ https://wordpress.posterxxl.cloud/fototrip-barcelona-tipps-fotos/#respond Wed, 28 Jun 2017 13:30:31 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8366 Die Hauptstadt Kataloniens liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel, direkt...

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Die Hauptstadt Kataloniens liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel, direkt an der Mittelmeerküste. Das Stadtbild Barcelonas, das maßgeblich von dem berühmten Architekten Antonio Gaudi geprägt wurde, hat einiges zu bieten: Neben beeindruckenden Gebäuden, belebten Plätzen und aufgeschlossenen Bewohnern gehört auch ein breiter Sandstrand mit angrenzender Promenade dazu. Möchtest Du Deinen Trip nach Barcelona in einzigartigen Fotos festhalten, solltest Du weiterlesen. Wir verraten Dir, welche Foto-Locations Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

Sagrada Familia vom Plaça de Gaudi aus gesehen
Die Basilika Sagrada Familia in Barcelona – Foto: © Mapics – Fotolia.com

Basilika Sagrada Familia

Das Wahrzeichen Barcelonas befindet sich im stetigen Wandel – seit nunmehr über 130 Jahren. Kurz nach dem Baubeginn 1882 übernahm der junge Architekt Antonio Gaudí die Bauleitung und machte die Sagrada zu seinem Lebenswerk. Noch immer ist die Sagrada Familia, die die unverkennbare Handschrift von Gaudi trägt, nicht vollendet. Gerade das macht sie zum idealen Foto-Objekt. Da die Fertigstellung erst für das Jahr 2026 geplant ist, kannst Du bei einem Besuch in Barcelona Fotos von einem Bauzustand der Basilika machen, der schon bald wieder Vergangenheit sein wird.

Auf dem Turm Nativity Facade hast Du einen wunderschönen Ausblick über ganz Barcelona bis hin zum Meer. Tolle Bilder von der gesamten Sagrada Familia kannst Du vom nahe gelegenen Plaça de Gaudi machen. Ist die Architekturfotografie Dein Steckenpferd, findest Du auch im Inneren der Kirche viele interessante Motive.

Ausblick von Park Güell über Barcelona
Park Güell in Barcelona – Foto: © Mapics – Fotolia.com

Park Güell

Der Park liegt im Stadtteil Gràcia und wurde ebenfalls von Barcelonas bekanntestem Architekten entworfen. Er wird auch als Gaudís Hommage an die Natur bezeichnet. Ursprünglich als eigenes Viertel mit vielen Häusern, Villen und einem Marktplatz geplant, wurde das Projekt Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund zu hoher Kosten auf Eis gelegt. Geblieben sind beeindruckende Steinkonstruktionen, fantasievolle Mosaike aus Keramikscherben und Bauwerke im typischen Stil von Gaudí.

Tolle Fotos von Barcelona und dem Park selbst kannst Du von der großen Terrasse La Placa aus schießen. Sie bildet den Mittelpunkt des Parks und bietet einen weiten Blick über die Stadt. An der Treppe unter der Terrasse befindet sich das Aushängeschild des Park Güell: die Echse aus bunten Keramikscherben.

Transbordador Aeri

Hoch hinaus geht es mit der Transbordador Aeri del Port, die zur Weltausstellung im Jahr 1929 eingeweiht wurde. Mit der Drahtseilbahn schwebt man 1450 Meter vom am Hafen gelegenen Stadtteil Barceloneta aus auf den Hauberg von Barcelona, den Montjuïc. Startpunkt ist der 78 Meter hohe Turm Torre Sant Sebastià. Keine Angst, ein Fahrstuhl bringt Dich nach oben.

Während der etwa 5 Minuten andauernden Fahrt bis zum Aussichtspunkt Miramar, der am unteren Teil des Berges gelegen ist, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, unvergessliche Fotos von Barcelona zu schießen. Du kannst den Hafen mit seinen großen Kreuzfahrtschiffen und kleinen Segelbooten fotografieren, das bunte Treiben an Strand und Promenade und den Ausblick auf den Montjuïc.

Mercata de la Boqueria

Möchtest Du Barcelona in Fotos festhalten, darf der Mercata de la Boqueria nicht fehlen. Die Markhalle liegt im Herzen der Stadt an den Ramblas. Sie ist komplett aus Stahl konstruiert und wird von vielen Glasmosaiken geschmückt. Aber nicht nur die Markthalle an sich ist einen Besuch wert. Auch die über 300 Stände im Inneren sind absolut sehenswert. Insbesondere die Obst- und Gemüsestände sorgen für ein schmackhaftes Feuerwerk an Farben. Die Fischstände hingegen bieten eine außerordentliche Vielfalt an leckeren Meeresfrüchten.

Gehörst Du zu denen, die dem Instagram-Trend der Food-Fotografie verfallen sind? Dann solltest Du eines der zum Markt gehörenden Restaurants besuchen. Hier kommst Du als Foodie und als passionierter Instagramer voll auf Deine Kosten.

Menschen laufen durch überdachte Gasse im Barrio Gótico
Gasse im Barrio Gótico – Foto: © nguyennt_vy – Fotolia.com

Barrio Gótico

Das Barrio Gótico gehört zu den ältesten Stadtteilen Barcelonas und liegt zwischen dem Plaça de Catalunya und dem Hafen. Im Osten wird das Viertel durch die berühmteste Flaniermeile Barcelonas, die Ramblas begrenzt. Der historische Stadtkern ist durch viele enge Gassen und kleine Plätze geprägt. Hier kannst Du Dich stundenlang aufhalten und beim Laufen durch die Straßen immer wieder etwas Neues entdecken.

Im Barrio Gótico liegen auch viele Sehenswürdigkeiten. Du kannst z. B. Fotos der Kathedrale von Barcelona machen, von den Plätzen Plaça Reial und Plaça del Rei sowie der Kolumbussäule.

Palau de la Música Catalana

Der Palast der katalanischen Musik ist im nördlichen Teil der Altstadt gelegen. Er ist ein Paradebeispiel des Modernisme, das verschiedene Kunstformen zusammenführt. Es verbindet mehrere Architekturstile, Bildhauerei, Schmiedekunst, Keramik- und Glaskunst zu einem Gesamtkunstwerk. Die Konzerthalle, in der heute klassische aber auch Pop- und Rockkonzerte stattfinden, bildet das Highlight des Palau de la Música. Aufgrund ihrer bunten Fenster und der nach unten gewölbten gläsernen Kuppel ist sie im Gegensatz zu anderen Konzerthallen sehr hell.

Die Kombination unterschiedlichster Materialien und Stile macht den Palau de la Música zu einem idealen Ort für Erinnerungsfotos. Unser Tipp: da das Konzerthaus nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann, und deren Teilnehmerzahl begrenzt sind, sollte man schon frühzeitig Eintrittskarten buchen.

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Der Food- und Farbtrend 2017: Greenery https://wordpress.posterxxl.cloud/der-food-und-farbtrend-2017-greenery/ https://wordpress.posterxxl.cloud/der-food-und-farbtrend-2017-greenery/#respond Thu, 22 Jun 2017 09:19:51 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8333 Viele Dinge, die derzeit bei Foodies hoch im Kurs stehen,...

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Viele Dinge, die derzeit bei Foodies hoch im Kurs stehen, ähneln sich farblich sehr stark. Ob der Smoothie aus Kiwi, Grünkohl und Äpfeln als Vitaminkick für zwischendurch, der auf Instagram allgegenwärtige Avocadotoast oder Matcha-Latte als Alternative zum in die Jahre gekommenen Milchkaffee: Sie alle leuchten in einem knackigen Gelbgrün. So scheint es kein Zufall zu sein, dass die Farbexperten von Pantone Greenery zur Farbe des Jahres 2017 gewählt haben. Warum es ausgerechnet Greenery 2017 auf den Thron der Pantone-Farbskala geschafft hat und wo die leuchtende Farbe – abgesehen von angesagten Cafés und Restaurants – noch zu finden ist, erfährst Du bei uns.

Grüne Smoothies, Obst und Gemüse vor hölzernem Hintergrund.
Der Food- und Farbtrend 2017: Greenery – Foto: © Jenifoto – Fotolia.com

Greenery: Die Pantone-Farbe 2017

In jedem Jahr kürt das US-amerikanische Farbforschungsinstitut Pantone eine Farbe des Jahres. 2017 hat der Farbton 15-0343, der auch als Greenery bezeichnet wird, das Rennen gemacht. Aber warum ausgerechnet dieser Grünton? Pantone wählt in jedem Jahr eine Farbe aus, die den Nerv der Zeit trifft und die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft widerspiegelt. Greenery tut laut Pantone genau das. Die erfrischende und belebende Farbe soll einen Neubeginn symbolisieren; die aufkeimende Sehnsucht nach neuer Hoffnung in einem derzeit eher schwierigen sozialen und politischen Umfeld. Zudem besitzt die Farbe eine revitalisierende Wirkung und steht für den Einklang mit der Natur. Gerade Letzteres gewinnt für viele Menschen in einer immer stärker technisierten Welt an Bedeutung.

Zwei Scheiben Avocado-Toast mit pochierten Eiern.
Die Farbe des Jahres 2017 auf dem Teller – Foto: © Vladislav Nosik – Fotolia.com

Ist der Farbtrend 2017 allgegenwärtig?

Im Internet findet man unzählige Bilder von Foodies und Foodbloggern, die perfekt in Szene gesetzte Gerichte und Getränke zeigen. Grün dominiert dabei in zahlreichen Fällen. So dürfen das berühmte Avocadotoast mit pochiertem Ei, Vitamin-Shots aus Weizengras und mit grünem Spargel, Zucchini und Brokkoli gefüllte Bowls nicht fehlen. Dass ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass Grün mit Natürlichkeit und Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wird. Dinge, die in der modernen Welt zunehmend an Bedeutung gewinnen und denen ein gutes Image anhaftet. So verwundert es nicht, dass die Kombination aus gesunder Ernährung und einer bewussten, nachhaltigen Lebensweise als „Green Lifestyle“ bezeichnet wird. Interessant für alle Foodblogger: Lebensmittel in der Grundfarbe Grün kommen mit solchen in der Komplementärfarbe Rot (Radieschen, Tomaten etc.) besonders gut zur Geltung.

Der Farbtrend 2017 spiegelt sich aber auch in anderen Bereich des Lebens wider, z. B. in der Mode und im Interior Design. So sind Kleider und Blusen mit Prints von tropischen Blättern derzeit überaus angesagt. In der Inneneinrichtung geht nichts ohne viele grüne Pflanzen. Zu den derzeit beliebtesten gehören Kakteen, Sukkulenten und Monstera.

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Infrarotfotografie: Die Welt in neuem Licht erleben https://wordpress.posterxxl.cloud/infrarotfotografie-die-welt-neuem-licht-erleben/ https://wordpress.posterxxl.cloud/infrarotfotografie-die-welt-neuem-licht-erleben/#respond Mon, 06 Feb 2017 10:24:28 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8264 Infrarotfotografie – was ist das eigentlich? Kurz gesagt: Du schießt...

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Infrarotfotografie – was ist das eigentlich? Kurz gesagt: Du schießt Bilder, umgehst dabei aber das „normale“, sichtbare Licht. Die Infrarotfotografie ermöglicht es Dir buchstäblich, die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Sie lässt Dich altbekannte und neue Motive in ungewohnten, verblüffenden Farben erleben. Gleichzeitig wirken die Motive klarer, intensiver, kontrastreicher und exponierter. Das macht den Reiz der Infrarotfotografie aus.

Ein großer Laubbaum mit schneeweißem Blattwerk auf schneeweißem Gras, unter dunkelblauem Himmel.
Nur auf den ersten Blick eine Winterlandschaft: Das Blattgrün ist im Infrarot transparent; Wasser in den Blättern reflektiert das Licht („Wood-Effekt“).

Ein Infrarotfilter macht’s möglich

Genau wie das sichtbare Licht ist Infrarotstrahlung Teil der elektromagnetischen Strahlung, die Energie als elektromagnetische Wellen verschiedener Frequenz überträgt. Im Gegensatz zu „unserem“ kurzwelligen Licht ist Infrarotstrahlung für die Augen jedoch unsichtbar; deshalb siehst Du schwarz, wenn Du durch einen Infrarotfilter schaust. Kein Wunder also, dass man ihn auch „Schwarzfilter“ nennt.

Ein Infrarotfilter filtert das sichtbare Licht ganz oder zumindest weitgehend heraus, damit es bei der Aufnahme nicht mit auf den Bildsensor gelangt. Die Infrarotstrahlung lässt der Filter dabei passieren, und je nach eingesetztem Filter kannst Du ganz unterschiedliche Farbwirkungen erzielen. Auf dem Display moderner Digitalkameras kannst Du das Ergebnis sofort begutachten – teure Spezialfilme und aufwendige Belichtungsreihen sind damit Vergangenheit.

Bestechende Schärfe, surreale Farben

Grüne Blätter, die ganz hell, fast weiß erscheinen; als Kontrast dazu dramatisch dunkle Himmel … nicht umsonst bezeichnet man die Infrarotfotografie treffend auch als Falschfarben-Fotografie. Sie bewirkt nämlich genau das: Sie „verfälscht“ die Farbgebung der Motive, die wir im sichtbaren Licht ganz anders wahrnehmen. So lassen sich starke, surreale Effekte erzielen. Die bestechende Klarheit und eine beeindruckende Fernsicht verdanken wir dabei der größeren Wellenlänge der Infrarotstrahlung, die diese weniger störanfällig für eine Lichtstreuung durch natürliche Phänomene macht; zum Beispiel durch morgendlichen Dunst oder kleinste Verunreinigungen in der Luft. Vieles, was Dein Motiv sonst beeinflusst, filterst Du per Infrarotfilter einfach heraus.

Ein Boot in weißem Gras am Seeufer. Der dunkelblaue Himmel spiegelt sich im Wasser.
Ein Panoramablick in ungewohnten Farben.

Infrarot im Spiegel: Der „Wood-Effekt“

Der Physiker Robert Williams Wood entdeckte 1919, dass Chlorophyll, also das Blattgrün, im Infrarot-Bereich transparent ist. Je nach Filter und eingestelltem Weißabgleich erscheint das grüne Blattwerk (genau wie Blüten-Pigmente) bei direktem Licht-Einfall in hellem Weiß. Das bewirkt den charakteristischen Raureif-Effekt. Die Infrarotstrahlung trifft nämlich nicht auf das transparente Blattgrün, sondern wird stattdessen von den Wassermolekülen im Blattwerk vollständig reflektiert. Das hat auch einen ganz praktischen Nutzen: Indem sie das Licht einer bestimmten Wellenlänge meidet, schützt sich die Pflanze davor, mehr Wärme aufzunehmen, als sie verträgt. Die Reflexion verstärkt sich zusätzlich, weil das Blattgrün fluoresziert. Es gibt also einen Teil des aufgenommenen „normalen“ Lichts mit veränderter Wellenlänge wieder ab, die es dann im Infrarotspektrum sichtbar macht.

Infrarotbilder in Schwarz-Weiß und Farbe

Dass Himmel und Wasserflächen in der Infrarotfotografie im Gegensatz zum Blattgrün sehr dunkel wiedergegeben werden, hängt schlicht damit zusammen, dass ein Infrarotfilter die kurzwellige UV-Strahlung herausfiltert, die am Himmel vorherrscht. Die Wasseroberflächen reflektieren wiederum den Himmel. Auf diese Weise entstehen die typischen, brillanten Schwarz-Weiß- oder Hell-Dunkel-Kontraste, die für Infrarotfotos so charakteristisch sind.

Beim sogenannten Farbinfrarot sind außerdem noch Rest-Anteile des sichtbaren Lichts im Bild enthalten, die als verfälschte Farbtöne wiedergegeben werden. Verschiedene Filter decken das gesamte Infrarot-Spektrum ab. Deshalb findest Du auf einem Infrarotfilter immer eine Nanometer-Angabe (nm) für den Wellenlängenbereich des Lichts, für den er sich eignet. Am besten testest Du, was Dir am besten gefällt!

Rustikale Holzscheune vor Bergen und Wolken in Schwarz-Weiß.
Spiel mit Licht und Schatten: Klassisches Schwarz-Weiß-Infrarot mit knackigen Kontrasten.
Foto „BARN WITH CLOUDS“ von Tom Babich, CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Welche Kamera eignet sich für die Infrarotfotografie?

Obwohl der Bildsensor moderner Digitalkameras empfindlich genug für Infrarotaufnahmen ist, sind heute leider viele Modelle mit einem fest verbauten Sperrfilter vor dem Sensor ausgestattet. Dieser lässt (fast) nur Licht aus dem für uns sichtbaren Bereich (400 bis 750 Nanometer Wellenlänge) hindurch. Das soll die Bildqualität verbessern, verbaut aber auch die Fähigkeit zu Infrarotaufnahmen.

Mit einem Infrarotfilter vor der Linse und einer längeren Belichtungszeit lässt sich diese Beschränkung aber fast immer kompensieren! Ob Deine Kamera sich dafür eignet, oder ob der verbaute Sperrfilter zu dicht ist, findest Du bestimmt im Internet heraus.

Belichtung und Bewegungsunschärfe

Wenn möglich, solltest Du die Infrarotfotografie auf jeden Fall ausprobieren. Taste Dich dazu an Deine bevorzugte Einstellung heran: Bei vollem Sonnenschein startest Du am besten mit einer Belichtungszeit von 1 Sekunde. Stelle die Blende dabei zunächst auf 5,6 und variiere dann ganz nach Geschmack. So näherst Du Dich dem gewünschten Ergebnis an.

Da Du mit langen Belichtungszeiten arbeitest, solltest Du auf jeden Fall ein Stativ benutzen. Wenn Du bei voller Mittagssonne knipst, verkürzt Du die nötige Belichtungszeit. Bewegte Motive sind für längere Belichtungszeiten leider eher ungeeignet, da so Bewegungsunschärfe entsteht. Allerdings kann das auch durchaus ein gewünschter dynamischer Effekt sein, mit dem Du spielen kannst. Wenn Du solche Effekte ausschließen willst, solltest Du Dich aber auf statische Motive konzentrieren und bei Windstille fotografieren.

Dramatische Wolken in Gold und Silber über bläulich-surrealem Wald. Ein einsamer Baum im Vordergrund.
Im sichtbaren Licht hauchdünn, verleihen Schleierwolken im Infrarot dem dunklen Himmel Kontrast und Tiefe.
Foto „Infrared HDR Palmer Park Colorado Springs“ von David, CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Der Weißabgleich entscheidet

Im automatischen Weißabgleich werden Infrarotbilder mit einem starken Rotanteil erstellt. Daraus kannst Du per nachträglicher Bildbearbeitung zwar noch gute Schwarz-Weiß-Bilder machen, aber keine wirklich brauchbaren Farbbilder mehr. Ein manueller Weißabgleich, direkt am Motiv vorgenommen, erspart Dir viel nachträgliche Arbeit. Am besten richtest Du die Kamera dazu auf Gras oder grünes Blattwerk, das hinterher ja weiß erscheinen soll. Variiere die Belichtungszeit, bis das Ergebnis passt.

Am besten im RAW-Format

Oft holst Du erst am Rechner das Beste aus den Bildern heraus – nämlich dann, wenn Du sie nachträglich bearbeitest. Wenn Deine Kamera im RAW-Format aufnehmen kann, ist das in der Infrarotfotografie klar das Format der Wahl und eröffnet den größtmöglichen Gestaltungsspielraum.

Zusammengefasst

  • Infrarotfotografie ist die Jagd nach altbekannten und neuen Motiven, die Du jenseits des sichtbaren Lichts in Szene setzt.
  • Schwarz-Weiß-Aufnahmen oder surreale Farben, kombiniert mit knackigen Kontrasten und einer großen Tiefe, sorgen für bildstarke Effekte.
  • Mit einem Infrarotfilter und längeren Belichtungszeiten sind fast alle modernen Kameras fähig, trotz Sperrfilter im Infrarot-Spektrum zu fotografieren.
  • Die besten Bilder gelingen, wenn Du bei vollem Sonnenschein und Windstille statische Motive knipst. Letztlich entscheidet aber natürlich Deine Bildidee.
  • Führe einen manuellen Weißabgleich durch; vor allem wenn Du Farbinfrarot-Aufnahmen machen willst.
  • Fotografiere wenn möglich im RAW-Format. Damit holst Du bei der Bearbeitung am Rechner am meisten aus Deinen Bildern heraus.

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Makrofotografie für Anfänger und Fortgeschrittene https://wordpress.posterxxl.cloud/makrofotografie-ratgeber/ https://wordpress.posterxxl.cloud/makrofotografie-ratgeber/#respond Fri, 27 Jan 2017 08:25:41 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8218 Was genau ist eigentlich Makrofotografie? Zunächst die technische Erklärung: Bei...

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Was genau ist eigentlich Makrofotografie? Zunächst die technische Erklärung: Bei der Makrofotografie wird das Bildobjekt im Maßstabbereich zwischen 1:10 und 10:1 abgebildet. Der Maßstab beschreibt das Verhältnis der Abbildungsgröße des Objekts auf der Bildebene zu dessen tatsächlicher Größe. Die Makrofotografie ist also die Kunst der Nahaufnahme und Vorstufe der Mikrofotografie, die mit noch sehr viel größeren Abbildungsmaßstäben arbeitet, um selbst sehr kleine Motive zu erfassen, die für das bloße Auge kaum oder gar nicht mehr sichtbar sind.

Eine Spinne beim Netzbau in Nahaufnahme.
Baukunst unter der Lupe.

Mit den Details auf Augenhöhe

Weniger technisch ausgedrückt, sind ungewohnte Perspektiven eine Stärke der Makrofotografie: Es geht darum, das Augenmerk zum Beispiel auf besondere Strukturen zu lenken oder Dinge festzuhalten, die so klein sind, dass man sie für gewöhnlich übersieht oder bestenfalls als winzigen Teil des Gesamtbilds wahrnimmt, obwohl eine nähere Betrachtung sich durchaus lohnen kann.

Das Motiv steht ganz und gar im Mittelpunkt. Und störendes Beiwerk lässt sich wunderbar ausblenden, je näher Du Dich ans eigentliche Ziel heranwagst. Bei Aufnahmen im Nahbereich kommt Dir auch eine sehr geringe Schärfentiefe zugute, die das Motiv noch exponierter darzustellen hilft.

Die Bandbreite an Motiven ist dabei unbegrenzt. Sehr beliebt sind beispielsweise Objekte in der Natur oder kleine Lebewesen wie Insekten. Klassische Szenen wie funkelnde Tautropfen auf einem zarten Grashalm in Großaufnahme oder das Auge einer Hornisse geben effektvolle Bilder ab. Auch im Bereich der Food-Fotografie spielt die Makrofotografie gekonnt ihre Stärken aus.

Eine unversehrte Schneeflocke auf blauer Wolle.
Weich gelandet: Eine Schneeflocke auf gewebter Wolle.

Das perfekte Licht

Für wirklich gute Fotos muss die Beleuchtung stimmen. Direktes Sonnenlicht ist jedoch ein sehr hartes Licht, das gleich zwei ungünstige Extreme mit sich bringt: Entweder überstrahlt es Dein Motiv und löst dessen Konturen auf, oder es wirft unschöne Schatten darauf. Ideal ist hingegen indirektes, diffuses Licht, denn diffuses Licht ist weiches Licht, das Dein Motiv sanft umspielt und gleichmäßig ausleuchtet. Diffuses Licht herrscht zum Beispiel bei bedecktem Himmel, sofern es dabei nicht zu dunkel ist, sowie bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Wenn Du trotzdem unbedingt bei voller Mittagssonne losziehen willst, kannst Du das harte Licht abmildern, indem Du das Motiv komplett mit Deinem eigenen Schatten bedeckst. Oder Du hältst einen Diffusor zwischen Sonne und Motiv. Dieser streut das Sonnenlicht und sorgt für weiche Schatten. Um Diffusor und Kamera zu koordinieren, reichen zwei Hände allerdings nicht. Im Idealfall hast Du also noch einen Helfer dabei.

Auch Gegenlicht kannst und solltest Du effektvoll einsetzen. Wenn Du zum Beispiel ein Spinnennetz zwischen grünen Zweigen aufnimmst, dessen taubehangenen, filigranen Fäden im Licht der Morgensonne glitzern, kann das ein wunderbares Bild abgeben. Natürlich darf es gern auch weniger Pathos sein. Um eine knackige Schärfe zu erreichen, machst Du außerdem den Autofokus aus und fokussierst stattdessen manuell.

Fünf Ameisen bilden eine Brücke, um ihr Ziel zu erreichen.
Teamwork und Timing: Ameisen bilden zusammen eine fotogene Brücke.

Welche Kamera für die Makrofotografie?

Du kannst heute viele moderne Kameras und Digitalkameras für Nahaufnahmen nutzen. Sogar mit dem Smartphone sind meist schon brauchbare Nahaufnahmen möglich. Wenn Du die Qualität aber erhöhen willst, wählst Du am besten eine Kamera, die sich mit Wechselobjektiven bestücken lässt. Denn erst mit dem richtigen Objektiv holst Du das Maximum aus jeder Aufnahme heraus.

Welche Objektive eignen sich?

  • Sogenannte Nahlinsen sind eine günstige Variante, die sich eher an den Hobby-Knipser richtet. Nahlinsen verkürzen die Brennweite und lassen sich vor ein Objektiv schrauben. Der Gewindedurchmesser muss dabei zum jeweiligen Objektiv passen. Der Vorteil der Nahlinse: Im Gegensatz zur Variante mit Zwischenring besteht kein Lichtverlust. Der Nachteil: Wenn Du Objektive mit verschiedenen Durchmessern nutzt, brauchst Du auch mehrere Nahlinsen. Mit einem passenden Reduzierring lassen sich größere Nahlinsen allerdings auch an ein kleineres Objektiv anpassen.
  • Der eben schon erwähnte Zwischenring ist meist etwas teurer als eine Nahlinse, erreicht aber tendenziell eine bessere optische Qualität, indem er die Bildweite des Objektivs vergrößert. Zwischen Gehäuse und Objektiv eingesetzt, verbessert ein Zwischenring den Naheinstellbereich ohne große optische Verluste. Allerdings reduziert ein Zwischenring die Lichtstärke. Über ISO-Wert, Blende und Verschlusszeit lässt sich das jedoch ausgleichen.
  • Die erheblich teurere Lösung, dafür aber auch eine qualitative Spitzenlösung, ist das Makroobjektiv. Die sog. Makros sind speziell für den Naheinsatz optimiert und besitzen üblicherweise eine feste Brennweite zwischen 40 und 200 Millimetern. Eine 50er-Brennweite entspricht etwa dem Sehwinkel des Auges und ist in der Makrofotografie auch für Anfänger flexibel einzusetzen und vor allem bei statischen Motiven eine gute Wahl. Der Abstand zum Motiv ist dabei sehr gering. Ist das Motiv ein Lebewesen, das zum Flüchten neigt, muss ein Tele-Makro ab 105 Millimetern Brennweite her. Je höher die Brennweite, desto kleiner wird allerdings im Gegenzug der Schärfebereich. Das muss aber kein Nachteil sein, denn das eigentliche Motiv wird dadurch nur noch besser freigestellt.
Glitzernde Tautropfen in Nahaufnahme.
Ein Klassiker: Tautropfen auf grünem Blatt.

Stativ, Aufsatz und Fernauslöser

Ein Stativ hilft Dir, sauber zu fokussieren. Mit einem Kugelkopf als Stativ-Aufsatz richtest Du die Kamera zwar schneller in mehreren Bewegungsebenen aus und fängst so auch bewegte Motive ein. Mit einem Dreiwegneiger arbeitest Du dafür präziser. Da die Feineinstellung hier mehr Zeit erfordert, solltest Du ihn vor allem bei statischen Motiven nutzen. Am besten kombinierst Du zudem einen Fernauslöser, damit im entscheidenden Moment auch nichts verwackelt. Wenn Du den Auslöser Deiner Kamera manuell bedienst, kann das leicht passieren.

Tipp: Mit einer Schnellwechselplatte tauschst Du im Handumdrehen den Stativaufsatz aus. So reagierst Du flexibel auf das jeweilige Motiv.

Zusammengefasst:

Makrofotografie ist ein Abenteuer. Die richtige Technik hilft, es erfolgreich zu meistern. Wenn Du genau hinschaust und Dich mit den kleinen, oft sogar alltäglichen Details auf Augenhöhe begibst, kannst Du unendlich viel entdecken und tolle Bilder machen. Hier nochmals die wichtigsten Makrofoto-Tipps zusammengefasst:

  • Ohne Licht geht nichts! Meide direktes, hartes Licht. Nutze diffuses Licht, das Dein Motiv umspielt, ohne es zu überstrahlen, und dabei für weiche Schatten sorgt.
  • Stell die Schärfe lieber manuell ein, als auf den Autofokus zu vertrauen.
  • Ein Stativ mit geeignetem Aufsatz ist empfehlenswert; genauso wie ein Fernauslöser, damit nichts verwackelt.
  • Es geht zwar oft auch ohne, aber letztlich macht das richtige Objektiv den Unterschied. Makroobjektive sind der Königsweg.
  • Ein Makroobjektiv mit 50er-Brennweite ist eine gute Wahl für statische Motive.
  • Wenn Dein Motiv zum Flüchten neigt, nähere Dich vorsichtig an und verwende am besten ein Tele-Makro.

Unser Tipp: Effektvolle Nahaufnahmen setzt Du besonders gut in Szene, wenn Du sie professionell in Groß auf Leinwand drucken lässt! Wir helfen gern dabei.

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So machst Du perfekte Ski-Fotos https://wordpress.posterxxl.cloud/so-machst-du-perfekte-ski-fotos/ https://wordpress.posterxxl.cloud/so-machst-du-perfekte-ski-fotos/#respond Fri, 13 Jan 2017 12:28:53 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8167 Weißer Schnee und blauer Himmel: Was kann es Besseres geben...

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Weißer Schnee und blauer Himmel: Was kann es Besseres geben für ein perfektes Action-Shooting auf Snowboard oder Ski? Natürlich kommt es nicht nur auf das sportliche Model an, das seine besten Tricks und Sprünge zeigt – vor allem Du als Fotograf hast es in der Hand, beim Skifahren die richtigen Fotos zu machen und alles in spektakulären Bildern festzuhalten.

Springender Skifahrer im Tiefschnee vor blauem Himmel und verschneiter Berglandschaft.
Powder pur: Eine gelungene Momentaufnahme.

Nachfolgend haben wir ein paar hilfreiche Tipps für Dich zusammengestellt. Für ausführliche technische Grundlagen und weitere Empfehlungen zum Fotografieren bei Schnee und kalter Witterung empfehlen wir Dir auch den Artikel Fotografieren im Schnee. Dort lernst Du außerdem, was Du bei verschiedenen Lichtverhältnissen beachten solltest. Damit, und mit den folgenden Tipps, bist Du für actiongeladene Ski-Fotos gut gerüstet. Für Snowboard-Fotos natürlich ebenso.

Kalter Schnee und heiße Kanten

Wenn Du Fotos beim Skifahren machst, müssen es nicht immer spektakuläre Sprünge mit artistisch ausgefüllter Airtime sein: Auch ein heißer Ritt durch tiefen Pulverschnee gibt tolle Bilder ab, die das Surfgefühl für den Betrachter fast schon greifbar machen. „Mittendrin statt nur dabei“ ist die Devise, wenn die Ski- und Snowboardkanten tiefen Schnee aufwirbeln, der als feiner Staub und dicke Flocken in alle Richtungen davonstiebt.

Auch beim sportlichen Carven auf präparierter Piste ergeben sich kraftvolle und dynamische Motive. Vor allem wenn der Oberkörper fast parallel zum Gefälle über den Schnee hinwegfegt und die Hände temperamentvoll durch den Schnee gleiten. Wenn Du selbst Ski oder Snowboard fährst, dann kennst Du die Bewegungsabläufe und kannst viel besser antizipieren, wo Dein Bildobjekt sich wann befinden wird. Das hilft natürlich ungemein.

Ein Skifahrer braust in starker Rücklage durch den Tiefschnee und wirbelt dabei den Schnee auf.
Dynamisch und scharf im Detail – ohne Bewegungsunschärfe.

Autofokus aus

Vertraue lieber nicht auf den Autofokus, wenn Du beim Skifahren Fotos schießt. Er ist meist zu träge. Oft bleiben Bruchteile von Sekunden, um das gewünschte Bild zu machen. Zu schnell ist der perfekte Augenblick unwiederbringlich vorüber. Vor allem bei Sprüngen ist das der Fall. Je weiter und höher der Sprung, desto länger ist zwar auch die Airtime, doch ist Dein „Motiv“ mit einiger Geschwindigkeit unterwegs. Wenn Du einen Carver oder Tiefschneefahrer aufnimmst, hast Du zwar ein wenig mehr Zeit; doch auch hier erzielst Du bessere Ergebnisse, wenn Du die Schärfe manuell einstellst.

Kurze Belichtungszeit

Auch die Belichtungsautomatik solltest Du lieber nicht verwenden. Der helle Schnee bewirkt sonst leicht, dass sich die Blende zu weit schließt, und die Bilder werden schlecht belichtet. Stelle die Belichtungszeit lieber manuell sehr kurz ein. So vermeidest Du zudem Bewegungsunschärfe, wenn Dein Motiv an Dir vorübersaust.

Natürlich kannst Du Unschärfe auch bewusst als Effekt einsetzen, der Motive in Bewegung noch dynamischer erscheinen lässt. Meist sorgt Dein Motiv aber schon von ganz allein für die richtige Dynamik. Und gestochen scharfe Aufnahmen, die ohnehin eine hochdynamische Bewegung einfangen, erfordern nicht noch mehr davon. Wie so oft entscheiden schlicht Dein Geschmack und Deine Bildidee: Experimentiere nach Belieben mit der Belichtungszeit und schaue, was Dir gefällt.

Ein Snowboarder beim Sprung, kopfüber in der Luft, vor traumhafter Bergkulisse.
Atemberaubende Technik. Der Snowboarder ist auch nicht schlecht.

Objektiv und Perspektive wählen

Letztlich kommt es also auf Deine Inszenierung an, wenn Du Ski-Fotos und Snowboard-Fotos machst – und darauf, für welche Perspektive Du Dich entscheidest. Bei Sprüngen bietet es sich zum Beispiel an, dass Du direkt an der Rampe stehst und Festbrennweite oder Zoom bereithältst. Alternativ kannst Du natürlich auch ein Teleobjektiv aus der Entfernung nutzen. Dabei kommt Dir eine geringe Schärfentiefe zugute, die das Hauptmotiv im Vordergrund besonders scharf in Szene setzt. Da Teleobjektive eher groß und schwer sind, kann ein Stativ auch nicht schaden.

Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich besonders gut, wenn Du Dein Motiv vor einem tollen Panorama ablichten willst. Das Hauptmotiv wirkt deutlich exponiert, während das Umfeld eine große räumliche Tiefe erhält und weiter in den Hintergrund rückt.

Serienbildaufnahmen

Serienbildaufnahmen eignen sich sehr gut dazu, statt Einzelbildern dynamische Bewegungsabläufe in all ihren Phasen festzuhalten. Auf diese Weise erfasst Du zum Beispiel den gesamten Sprung – vom Absprung bis zur Landung –, ganze Schwünge durch den Tiefschnee oder ein rasantes Carving-Manöver. Hinterher wählst Du einfach die besten Momentaufnahmen aus.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Du brauchst kein perfektes Timing, um in Sekundenbruchteilen das eine Bild zu knipsen. Natürlich hast Du hinterher die Qual der Wahl – aber zu viel Auswahl ist wohl eher ein Luxusproblem.

Die komplette Bilderserie eines Bewegungsablaufs eignet sich besser für eine Bewegungsanalyse als jedes Video. Vielleicht ist ja auch Dein Motiv daran interessiert herauszufinden, warum die Landung hier und da missglückte. Die Serienbilder geben Aufschluss und erlauben es, die Fahr- und Sprungtechnik im Detail anzuschauen.

Eine Frau entspannt auf einem Schlitten und genießt den Sonnenschein vor schneebedeckten Tannen.
Erst mit Entspannung und Gelassenheit machen Fotos beim Skifahren so richtig Spaß.

Fazit:

Wenn Du Fotos beim Skifahren und Snowboarden machst, genießt Du zwar viel gestalterischen Freiraum, musst aber einige Dinge beachten.

  • Schalte den Autofokus aus, stelle die Belichtungszeiten manuell ein und wähle sie vor allem kurz.
  • Die Wahl der Perspektive hat entscheidenden Einfluss auf das Resultat.
  • Je nach Objektiv erzielst Du ganz unterschiedliche Effekte.
  • Mit Serienbildaufnahmen brauchst Du die Aufnahmen nicht ganz so perfekt zu timen. Hinterher wählst Du einfach aus, was Dir gefällt.

Zum Schluss die wichtigste Lektion: Vergiss bei all der Action nicht, zwischendurch mal zu genießen und zu entspannen! Auch das ist ein Geheimnis wirklich guter Bilder.

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Fotos im Schnee: Wie sie Dir perfekt gelingen https://wordpress.posterxxl.cloud/wie-fotos-bei-schnee-gelingen/ https://wordpress.posterxxl.cloud/wie-fotos-bei-schnee-gelingen/#respond Tue, 20 Dec 2016 09:46:44 +0000 https://wordpress.posterxxl.cloud/?p=8117 Wenn der erste Schnee fällt und alles in sein kaltes...

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Wenn der erste Schnee fällt und alles in sein kaltes Kleid hüllt, dann ist es Zeit für herrliche Landschaftsaufnahmen. Wenn Du Bilder von Winterlandschaften machst, wirst Du immer wieder auf wunderschöne und surreale Motive stoßen. Allerdings bilden die teilweise extremen Lichtverhältnissen und starken Kontraste durchaus eine Herausforderung. Was sollte man beim Fotografieren bei Schnee also in technischer Hinsicht beachten?

Schneebedeckte Nadelbäume vor blauem Himmel und rotleuchtender, aufgehender Sonne.
Winterlandschaft im Schein der Morgensonne.

Grundlegende Tipps zur Fotografie im Schnee

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lässt die Akkuleistung deutlich nach. In der unberührten weißen Weite kannst Du also weniger Bilder schießen als sonst. Besonders bei kleineren Kompaktkameras macht sich das bemerkbar. Moderne digitale Spiegelreflexkameras halten im Vergleich meist deutlich länger durch.

Tipp: Streikt die Kamera, kann es helfen, den Stromspeicher zu entfernen und eine Zeitlang in der Hand zu wärmen. Mit etwas Glück reicht es dann für ein paar Aufnahmen mehr.

Wenn Du vorausplanst, hast Du auf jeden Fall mehr von Deiner winterlichen Foto-Session. Warme Kleidung zählt dabei zu den Basics – denn wer vor Kälte zittert, verwackelt auch die Aufnahme. Planst Du einen längeren Foto-Trip, nimmst Du besser Ersatz-Akkus samt zweiter Speicherkarte mit und trägst beides nah am Körper. So bleiben sie bis zum Einsatz warm. Und wenn Du mal nicht knipst, sorge dafür, dass auch die Kamera möglichst vor Kälte geschützt ist.

Verschneite Parklandschaft mit breitem Weg im Zentrum und kahlen, schneebedeckten Bäumen zu beiden Seiten.
Auch in Park- und Stadtlandschaften kannst Du tolle Schnee-Fotos machen!

Vorsicht vor Kondenswasser!

Wenn Kamera und Objektive draußen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sehr kalt geworden sind, ist beim Betreten warmer Räume Vorsicht angesagt. In den Geräten kann sich Kondenswasser bilden und die empfindliche Elektronik schädigen. Verstaue Dein Equipment daher in einer verschließbaren Kameratasche oder alternativ in einem Müllbeutel, den Du fest verschließt. So verhinderst Du, dass Feuchtigkeit in die Geräte dringt. Nimm die Komponenten erst wieder heraus, wenn sie sich erwärmt haben.

Die beste Zeit für Schnee-Fotos?

Fotografie im Schnee hat zu jeder Tageszeit ihren besonderen Reiz. Nutze zum Beispiel das besondere Licht der Blauen Stunde. Auch die Morgen-, Mittags- oder Abendsonne verändert Lichtstimmungen und Farbtemperaturen stark. Kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang sorgt die tiefstehende Sonne beispielsweise für besonders lange Schatten und taucht den Schnee in weiche, rote und goldene Töne. Der Schattenwurf erzeugt dann besonders viel Struktur und räumliche Tiefe.

Mittags, bei Sonnenschein und blauem Himmel, wirken Schnee-Fotos dagegen bläulich kühl, denn der weiße Schnee reflektiert den blauen Himmel. Die Sonne steht dann am höchsten Punkt und die Schatten sind am kürzesten. Wenn Du Schnee jedoch ganz unverfälscht, in natürlichem Weiß ablichten willst, gelingt das am besten bei bewölktem Himmel und diffusem Licht.

Tief verschneite, hügelige Winterlandschaft mit Zweigen im Vordergrund und einem markanten Nadelbaum im Hintergrund, unter roter Abendsonne.
Spiele mit winterlichen Lichtstimmungen und entdecke die Wirkung von Details.

Stilmittel und Equipment

Am besten wählst Du eine Kamera, die über einen optischen Sucher verfügt. Der Kameramonitor ist beim Fotografieren im Schnee nämlich oft nur eingeschränkt nutzbar. Dafür sind die grellen Lichtverhältnisse verantwortlich. Experimentiere auch mit Gegenlichtaufnahmen, wenn Du Fotos im Schnee machst. Denn wenn der Schnee in der Sonne glitzert, ergeben sich oft wunderbare Effekte! Fotografiere mit einem Polfilter vor dem Objektiv, um die Kontraste zu schärfen. Außerdem erhältst Du dadurch stärker gesättigte Farben und filterst Reflexionen schon bei der Bilderstellung heraus.

Die HDR-Fotografie eignet sich hervorragend dafür, Farben und Kontraste besonders ausdrucksstark herauszuarbeiten. Und wie so oft stellt sich auch beim Fotografieren im Schnee die Frage: „Welche Objektive soll ich nutzen? Festbrennweite oder Zoom?“ Wenn Du Bilder einer sehr imposanten Winterlandschaft – mit Schnee, Eis, dunklen Wäldern und riesigen Bergen – schießen willst, dann bietet sich dafür natürlich ein Weitwinkelobjektiv an. Damit bekommst Du einfach mehr aufs Bild und es gelingen Panorama-Aufnahmen mit einer besonderen räumlichen Tiefe.

Eine Herausforderung: Die Belichtung

Fotos im Schnee stellen die Belichtungsautomatik vieler Kameras vor Probleme. Die Belichtungsmessung nimmt den Schnee als sehr helles Motiv wahr. Das führt wiederum dazu, dass sich die Blende weitgehend schließt. Das Ergebnis sind dann oft unterbelichtete Bilder, die den Schnee eher grau als natürlich weiß abbilden. Experimentiere daher mit der Belichtungskorrektur, um die Einstellung zu finden, die Dir am besten gefällt. Der Knopf mit dem Plus-/Minus-Symbol ist der richtige. Ggf. suchst Du auch nach den Buchstaben „EV“ für Exposure Value, zu Deutsch: „Belichtungswert“. Alternativ regulierst Du die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors über den ISO-Wert. Eine Sonnenblende, die Du bei Bedarf vors Objektiv setzt, hält störende Lichtreflexionen fern und schützt das Objektiv vor Schneeflocken und mechanischen Schäden.

Ein Skifahrer hebt vor blauem Himmel ab und lässt Pulverschnee in alle Richtungen fliegen.
Fotografieren bei Schnee ermöglicht tolle, dynamische Effekte – zum Beispiel bei Bewegungsaufnahmen.

Bewegungsaufnahmen

Wenn Du Skifahrer- oder Snowboarder in der Bewegung knipsen willst, vertraue besser nicht auf den Autofokus Deiner Kamera. Dieser reagiert oft zu träge. Stell die Schärfe lieber per Hand ein und wähle eine sehr kurze Belichtungszeit, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Wenn Deine Kamera Serienbildaufnahmen machen kann, ist auch das eine sehr gute Lösung. Außerdem eignet sich das Ergebnis optimal für eine Bewegungsstudie sowie zur Analyse der Fahrtechnik.

Portraits fotografieren bei Schnee

So herrlich die Kulisse auch ist: Portraitfotografie im Schnee hat ihre Tücken. Das liegt ebenfalls an der Belichtung. Mit voller Sonne von vorn ist das Motiv schnell zu stark ausgeleuchtet: Schlagschatten entstehen und die Gesichtskonturen verschwimmen im zu intensiven Licht.

Steht die Sonne der fotografierten Person im Rücken, liegt das Gesicht im Schatten. Ein Reflektor oder Aufhellblitz schafft zwar Abhilfe; am besten nimmst Du Portraits im Schnee aber einfach bei bewölktem Himmel auf. Dann klappt’s auch ohne weitere Hilfsmittel.

Eine junge Frau vor schneebedeckten Bäumen lacht in die Kamera.
Auch für schöne Portraits bietet eine Schneelandschaft ein wunderbares Ambiente.

Zusammengefasst:

  • Fotos im Schnee zu schießen, ist ein Abenteuer! Mit der richtigen Vorbereitung werden auch die Bilder ein Erfolg.
  • Zieh Dich warm an, damit Du die Kamere ruhig und ohne zu zittern halten kannst, und schütze Kamera und Objektive vor Kondenswasser, wenn Du wieder ins Warme gehst.
  • Jedes Licht hat seinen Reiz: Nutze verschiedene Zeiten und Wetterverhältnisse, wenn Du Fotos von einer Winterlandschaft machst.
  • Spektakuläre Panoramaaufnahmen gelingen am besten mit einem Weitwinkelobjektiv.
  • Stilmittel wie HDR-Fotografie und Polfilter bereichern Deine Bilder um kontrastreiche Effekte.

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