Boomerang ist out, wir nutzen jetzt Cinemagraph-Apps!

Mit der Boomerang-App von Instagram verwandelst du deine Fotos in kleine Filme. Doch nun kommt das nächste (große) Ding: die Kombination aus Video und Stillleben. In einem „Cinemagraph“ lassen sich nämlich gezielt bestimmte Bereiche bewegen, während andere wie eingefroren sind. Wir erklären, wie ein Cinemagraph aussieht und wie die Erstellung funktioniert.

Stillleben aus Kissen, Glas mit Muscheln und Kerzen vor Holzwand
Stillleben mit Kerzen – Foto: © gudrun – Fotolia.com

Was macht eigentlich ein Stillleben aus? Es handelt sich um eine Darstellung lebloser Gegenstände, die hinsichtlich ästhetischer Aspekte oder Symbolwirkung gruppiert wurden. Oben sehen wir ein modernes Beispiel des traditionellen Motivs: Ein Bild von einer Holzterrasse, auf dem durch Dekoration mit Kissen, Muscheln und Kerzen eine gemütliche Stimmung erzeugt wird. Aber wäre es nicht noch gemütlicher, wenn die Flamme der Kerzen leicht im Wind flackern würde? Mit einer Cinemagraph-App kannst Du solche Effekte erzeugen und Deine Bilder zum Leben erwecken. Dafür nutzt Du schon Boomerang? Aber sicher nicht so. Anders als bei Boomerang lässt Du nicht eine kurze Video-Sequenzen in Dauerschleife laufen, sondern Du kreierst mit Cinemagraph-Apps eine Kombination aus Stillleben und Video.

Was sind Cinemagraphs?

Cinemagraphs sind weder Video noch Foto. Es handelt sich um kurze Sequenzen, bei denen der Fokus auf einem bewegten Bildelement liegt. Der Rest des Bildes bleibt hingegen starr. Durch die Wiederholung der einzelnen Sequenz werden einzigartige Effekte erzeugt: Bewegte Spiegelungen in einer Tasse, das rauschende Meer hinter dem Auto am Stand oder geschwenkter Wein im stehenden Glas – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wie erstelle ich Cinemagraphs?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Cinemagraphs zu erstellen. Für die professionelle Variante benötigst Du eine hochwertige Kamera und das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop. Mittlerweile gibt es aber auch Apps für iOS und Android, wie Echograph, Cinemagraph Pro oder Cinemagr.am, mit denen Du bereits sehr gute Ergebnisse erzielen kannst. Der Vorteil der Apps: Du kannst einfach die eingebaute Kamera Deines Smartphones für die Aufnahmen nutzen, das Cinemagraph damit unterwegs erstellen und sofort in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook teilen. Bei einigen Apps kannst Du auch Filter nutzen, um Deinem Cinemagraph einen besonderen Look zu geben.

Um ein Cinemagraph zu erstellen, benötigst Du Bewegung im Bild. Auch wenn das Endergebnis mehr wie ein Foto als ein Video aussieht, steht am Anfang des Prozesses die Videosequenz. Beachte dabei: Nicht jedes Video eignet sich, um daraus ein Cinemagraph zu erzeugen. Damit der Effekt wirken kann, muss es sowohl unbewegte als auch bewegte Objekte beinhalten.

Tipps: Darauf kommt es an

  • Achte darauf, dass sich im Video nur das Bildelement bewegt, das sich auch später im Cinemagraph bewegen soll. Der Rest des Bildes – egal, ob Hintergrund oder Vordergrund – sollte komplett bewegungslos sein.
  • Szenen mit wiederkehrenden, vorhersehbaren Bewegungen eignen sich besonders gut, um mittels Loop eine harmonische Endlosschleife im Cinemagraph zu erzeugen. Gute Beispiele sind fahrende U-Bahnen oder Fahrstühle.
  • Kleine Effekte erzeugen die beste Wirkung. Während bewegungsintensive Szenen im Video besser wirken, sorgen eher kleinere Bewegungen eindrucksvolle Cinemagraphs.

Möchtest Du Deinen Instagram-Account nicht nur mit Cinemagraphs optimieren? Wir haben Dir auch ein paar hilfreiche Tipps für tolle Instagram-Bilder zusammengestellt.

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