Das Usie: Der Gruppen-Selfie-Trend aus den USA

Der Trend der Usies begann während der Oscar-Verleihung 2014. Hier entstand das wohl berühmteste Gruppen-Selfie von Oscar-Preisträger Bradley Cooper. Es zeigt eine wild zusammengewürfelte Gruppe berühmter Hollywood-Stars, die albern in die Kamera gucken. War es am Anfang eher üblich, Selfies, also Bilder von sich selbst zu machen, so geht der Trend mittlerweile dazu über, gesellige Gruppenfotos zu machen. Der Begriff „Usie“ ist ein Kunstwort von „us“, also dem englischen Wort für „wir“, und der Endung „-ie“; übersetzt könnte man es also als einen „wirer“ bezeichnen.

Fünf junge Leute machen ein Gruppen-Selfie.
Alle Freunde auf einem Bild versammelt.

Usie – weniger Ich, mehr Wir

Als das Selfie aufkam, tauchten überall in den sozialen Netzwerken Selbstporträts von posierenden Menschen auf. Vor allem junge Mädchen liebten es, einen Schmollmund in Richtung der Frontkamera ihres Smartphones zu werfen. Aber in letzter Zeit tummeln sich auf den Bildern vermehrt Gruppen anstelle von Einzelpersonen. Unter dem Hashtag #usie werden die Gruppen-Selfies in den sozialen Netzwerken verbreitet. Usies bieten viel mehr Spielraum für kreative Ideen, selbst Haustiere müssen dafür herhalten. Sogar Papst Franziskus posiert mit Vorliebe für Usies, er gilt sogar als einer der Erfinder der Idee, Gruppenfotos dieser Art zu machen.

Drei junge Frauen machen ein Gruppen-Selfie
Ein BFF – B(est)F(riends)F(orever)-Usie.

Tipps für ein gelungenes Gruppen-Selfie

  1. Kamera: Die meisten Smartphones sind heute mit einer Front- und einer Rückkamera ausgestattet. Die Frontkamera ist wesentlich bequemer, da man sich beim Fotografieren sehen kann. Die Auflösung in der Rückkamera ist jedoch wesentlich besser.
  2. Licht: Damit alle Personen auf dem Gruppen-Selfie gut zu sehen sind, solltest Du es im richtigen Licht machen, also auf keinen Fall gegen die Sonne. Damit die Gesichter auf dem Bild nicht zu dunkel werden, ist es am besten, wenn die Gruppe in Richtung einer Lichtquelle schaut. In geschlossenen Räumen solltest Du zu künstliches, grelles Licht vermeiden.
  3. Selbstauslöser: Ein Smartphone mit einer Selbstauslöser-Funktion ist optimal, um Gruppenfotos zu machen, denn das Gerät kann bequemer gehalten und so eine bessere Position eingenommen werden. Viele Smartphones sind mit solchen Selbstauslösern ausgestattet, es gibt jedoch auch zahlreiche Apps, die das übernehmen können.
  4. Perspektive: Je mehr Leute auf das Bild passen sollen, desto wichtiger wird die Perspektive. Egal, wie viele Menschen sich auf dem Bild befinden, das Bild sollte immer lieber von oben als von unten geschossen werden.
  5. Hintergrund: Der Gruppen-Hintergrund darf nicht zu unruhig sein, besonders dann, wenn viele Menschen auf dem Bild sind. Ein Hintergrund in einer freundlichen Farbe ist am besten. Bevor Du den Auslöser drückst, solltest Du auch darauf achten, dass keine „Photobomber“ durchs Bild laufen bzw. sich mit draufschmuggeln.
  6. Posieren: Am besten ist eine natürliche und fröhliche Pose. Leicht von der Seite entstehen meist die besten Fotos, das ist bei einem Usie jedoch oft leider nicht möglich, besonders, sofern die Gruppe aus vielen Leuten besteht. Wie bei anderen Porträts auch solltest Du bei einem Usie darauf achten, dass große Personen im Hintergrund stehen und kleine weiter vorne. Auf keinen Fall solltest Du ein Duckface machen (also die Lippen nicht zusammenpressen), das macht keiner, der die Teenager-Zeit hinter sich gelassen hat.
  7. Usie bearbeiten: Das fertige Bild kann im Nachhinein noch bearbeitet werden. Hierfür gibt es zahlreiche nützliche Apps für Android und iOS.
Vier lachende Freunde, die zusammen ein Usie machen.
Den Moment festhalten.

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