Erotische Bilder als Geschenk: 5 Tipps

Egal, ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag: Erotische Fotos für den Partner oder die Partnerin sind eine besonders spannende und tolle Geschenkidee. Dabei solltest Du aber einige Dinge beachten, damit Deine Fotos stil- und geschmackvoll bleiben und andererseits vor Erotik nur so knistern. Denn Aktfotografie hat mit Schmuddel nichts zu tun. Oft wird der Akt einfach mit Pornografie oder Trash-Erotik in einen Topf geworfen. Dabei strahlt ein wirklich erotisches Foto auch Erotik aus, ohne (zu) viel zu entblößen. Dazu darf der Akt gerne verführerisch, geheimnisvoll oder sogar provokant sein. Wenn Du Dir dessen bewusst bist und die Gedanken an stumpfe Schmuddelfotos abschüttelst, dann haben wir einige tolle Tipps für Dich, wie die erotischen Fotos als Geschenk für Dich selbst oder Deinen Partner gelingen.

Frau mit nacktem Oberkörper, die ihre Arme vor ihren Brüsten verschränkt, vor schwarzem Hintergrund.
Erotische Bilder entstehen nicht durch Nacktheit, sondern durch unterschiedliche Faktoren wie Licht, Pose und Bildkomposition.

1) Für gute erotische Bilder ein Muss: Die richtige Ausrüstung

Zunächst einmal wird es technisch. Denn auch für gelungene erotische Fotos beziehungsweise Aktbilder brauchst Du die richtige Ausrüstung. Mit der Handykamera lassen sich zwar schöne Schnappschüsse machen, für einen anspruchsvollen Akt ist sie jedoch nicht geeignet. Besser ist eine Spiegelreflexkamera oder zumindest eine gute Bridge- oder Systemkamera, bei der sich Blende und Verschlusszeiten einstellen lassen. Nur so kannst Du gezielt mit Schärfe und Unschärfe sowie der Belichtung spielen. Als Objektiv empfiehlt sich ein Teleobjektiv mit mindestens 80 mm Brennweite. So arbeitest Du optimal mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen, und anders als beim Weitwinkelobjektiv kann es nicht zu Verzerrungen kommen. Ebenfalls sinnvoll sind ein Stativ, damit die Bilder nicht verwackeln, Lichtquellen, ein Blitz sowie Reflektoren – dazu aber mehr im nächsten Absatz.

2) So macht Licht Bilder erotisch

Das richtige Licht ist für die Fotografie immer entscheidend. In der Aktfotografie kommt ihm aber eine noch größere Bedeutung zu. Denn mit dem gezielten Einsatz von Licht und Schatten lassen sich erotische Bilder und Motive gestalten. Optimal ist es, wenn Du natürliche Lichtverhältnisse nutzen kannst und mit künstlichem Licht bei Bedarf nachbesserst. Ansonsten sind Studioequipment und Blitzanlage zu empfehlen, die sich oft auch bei Fotografen und Fotostudios mieten lassen. Wichtig, wenn es um künstliches Licht geht: Es wirkt kalt und hart – Eigenschaften, die Deine erotischen Fotos nicht ausstrahlen sollten. Daher solltest Du Licht und Blitzlicht am besten über Reflektoren und gegebenenfalls mit Filtern einsetzen.

Aktfoto von Frau, die sitzend Arme und Beine spreizt – aufgrund des Schattens ist sie nur schemenhaft zu erahnen.
Licht und Schatten sind bei Aktfotos entscheidend – egal, ob als künstlerisches Mittel oder um den Körper statt in Kleidung in Schatten zu hüllen.

3) Das richtige Motiv

Die Motivfindung ist vermutlich das Spannendste am Akt. Denn Akt bedeutet nicht, dass sich das Modell einfach nur entblößt und ablichten lässt. Erotik entsteht oft durch Details und die richtige Bildkomposition – beispielsweise, wenn der Fokus des Bildes auf einzelnen Körperpartien liegt, die eigentlich nicht unmittelbar mit Sexualität assoziiert werden. Und auch, dass das Model auf erotischen Fotos komplett nackt sein muss, ist völliger Quatsch. Oft wird ein Bild gerade dann erotisch, wenn man als Betrachter nicht alles zu sehen bekommt und Raum für die Vorstellung bleibt. Der Teilakt, bei dem nur gewisse Körperpartien entblößt sind, kann ebenso vor Erotik sprühen. Am besten suchst Du Dir vorher Inspiration in Foto-Communitys wie Flickr oder bei diversen Bilddatenbanken. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, und sowohl Fotograf als auch Modell können ihren Ideen freien Lauf lassen und ausprobieren, was sie wollen.

Nahaufnahme einer weiblichen Brust, auf der eine gelbe Feder liegt.
Ein gutes Motiv kann auch nur ein Ausschnitt sein und mit Requisiten angereichert werden.

4) Die Atmosphäre muss stimmen

Das allerwichtigste für ein Akt-Shooting und Grundvoraussetzung für authentische und erotische Fotos ist, dass sich alle wohlfühlen. „So, dann zieh dich schnell aus und wir schießen mal eben ein paar Fotos“, ist die völlig falsche Herangehensweise für diese Art Foto-Shooting. Vielmehr sollten Fotograf und Model schon im Vorfeld über alles sprechen: Wo und wie wird fotografiert? Gibt es Requisiten für das geplante Motiv? Bleibt das Model verhüllt oder zieht es sich ganz aus? Am besten funktioniert das natürlich, wenn Fotograf und Model sich bereits kennen. So kann auch das Knipsen der erotischen Fotos zum schönen Geschenk für den Partner oder die Partnerin werden – man fotografiert sich gegenseitig oder gemeinsam und nimmt sich viel Zeit fürs Shooting. Sollen die Bilder eine Überraschung werden, sind fotografie-begabte Freunde oder Familie erste Anlaufstelle. Ansonsten kannst Du Dich mit dem Wunsch nach stilvollen Aktfotos auch an Profifotografen wenden.

Hüftbereich einer jungen Frau in schwarzer Unterwäsche, die mit Lippenstift ein Herz auf ihren Bauch malt.
Nur wenn sich beim Shooting alle wohlfühlen, können tolle Bilder und auch spontane Ideen entstehen.

5) Die richtige Nachbearbeitung erotischer Fotos

Für den Fall, dass im Shooting doch nicht alles zu 100 % klappt oder Du mit den Ergebnissen nicht vollkommen zufrieden bist, gibt es genug Möglichkeiten, digital nachzubessern. Mit Photoshop und anderer (teils kostenloser) Bildbearbeitungssoftware kannst Du große und kleine Änderungen an jedem Bild vornehmen. So lässt sich im Nachhinein noch mit Leichtigkeit der Bildausschnitt ändern, Farben lassen sich anpassen, Farbe und Helligkeit einzelner Bildbereiche bearbeiten sowie Hautunebenheiten retuschieren. Einfach und oft wirksam bei Aktfotos ist es, das Bild in Schwarz-Weiß umzuwandeln, besonders, wenn im Foto mit Licht und Schatten gespielt wird.

Ein muskulöser, nackter Mann, dessen Gesicht nicht zu sehen ist und der seinen Genitalbereich mit der Hand verdeckt.
Schwarz-Weiß ist bei erotischen Fotos immer sehr beliebt.

Fazit: So gelingen Deine erotischen Fotos

  • Erotische Bilder zu verschenken, ist eine sehr persönliche und tolle Idee für die bessere Hälfte. Aber auch für Dich selbst können diese Foto ein Geschenk, eine Erinnerung und eine interessante Erfahrung sein.
  • Das richtige Equipment ist für Aktfotos entscheidend – von einer guten Kamera mit passendem Objektiv über das Stativ bis hin zur richtigen Beleuchtung und Reflektoren.
  • Spiel mit dem Licht! Licht und Schatten sind bei erotischen Fotos noch entscheidender als in allen anderen Formen der Fotografie.
  • Mach Dir schon im Vorfeld Gedanken über Motive. Wird es ein Akt? Ein Halbakt? Wo wird fotografiert? Brauchst Du Requisiten?
  • Erotische Fotos funktionieren nur, wenn sich sowohl Fotograf als auch Model wohlfühlen. Viel zu reden und sich abzusprechen ist das A und O, egal, ob Du fotografierst oder fotografiert wirst.
  • Wenn die Fotos nicht zu 100 % perfekt sind, darfst Du ruhig nochmal mit Photoshop und Co. nachbearbeiten.
  • Als Geschenk eignen sich insbesondere auch edle Großformatdrucke, beispielsweise ein Foto hinter Acrylglas.

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