Prisma: die etwas andere Foto-App

Ein Selfie im Stil von Kandinsky oder Van Gogh – mit der kostenlosen Foto-App Prisma ist das möglich. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Bildbearbeitungs-App wie zahlreiche andere. Auf den Zweiten lassen sich jedoch deutliche Unterschiede feststellen. Was Du mit der Applikation für Smartphones alles anstellen kannst, erfährst Du hier.

Neun Selfies einer jungen Frau mit Sonnenbrille mit unterschiedlichen Kunstfiltern
Ein Selfie mit verschiedenen Prisma-Filtern – Foto „#Sunglasses #prisma #nine #picoftheday #portrait“ von Ruaraidh Gillies, CC BY SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Foto-App mit künstlerischem Anspruch

Es gibt unzählige Fotografie-Apps, mit denen Du Filter über Deine Bilder legen kannst, um diese aufzupeppen. Meist lassen sich dabei Parameter wie Farben, Helligkeit und Kontrast anpassen. Die Foto-App Prisma geht einen Schritt weiter. Statt einen statischen Filter über die Fotos zu legen, gestaltet ein Algorithmus sie komplett neu. Er simuliert Pinselstriche, verändert Formen und lässt die Bilder wie echte Gemälde aussehen. So machst Du aus mit dem Smartphone aufgenommenen Bildern kleine Kunstwerke. Hinzu kommen Filter, die nicht die charakteristischen Stile größer Künstler nutzen, sondern bestimmte Ornamente, Comic-Stilrichtungen und Designs aufgreifen.

Bildbearbeitung in der Cloud

Ein weiteres Merkmal, dass die Foto-Bearbeitungs-App von anderen Smartphone-Apps unterscheidet: Es handelt sich um eine cloudbasierte App. Denn obwohl in modernen Smartphones eine Menge Rechenleistung steckt, würde die aufwendige Neuberechnung der Bilder via Smartphone zu lange dauern. Um dies zu umgehen, lädt die Foto-App jedes einzelne Bild auf die Server des Anbieters. Die Bearbeitung erfolgt im Anschluss von Hochleistungsrechnern in der Cloud.

Stadtfoto von Amsterdam mit verfremdenden Farbfilter bearbeitet
Amsterdam mit Prisma-Filter – Foto „Amsterdam + Prisma app.“ von DeepakG, CC BY SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Dabei gilt es zwei Dinge zu beachten. Zum einen zehrt der Upload an dem mobilen Datenvolumen. Es ist daher empfehlenswert, sich für die Nutzung der Foto-App ein Wlan-Netz zu suchen. Zum anderen behält sich Prisma in seinen Datenschutzbestimmungen vor, die Nutzdaten mit Drittanbietern zu teilen. Du bleibst zwar weiter Urheber der Bilder, trittst allerdings gewisse Nutzungsrechte ab.

So einfach geht’s

Die Bedienung der App ist denkbar einfach. Du wählst ein bereits aufgenommenes Foto aus oder schießt nach dem Öffnen von Prisma ein Bild. Im Anschluss entscheidest Du dich für einen von über 30 Filtern und bestimmst die Intensität. Letztgenannte stellst Du mit einem kleinen Regler ein. Gefällt Dir das Ergebnis, speicherst Du das Kunstwerk ab oder teilst es auf Sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook.

Junge Frau nimmt dem Smartphone ein Selfie auf
Selfie mit dem Smartphone

Noch ist die Foto-App für Android und iOS kostenlos erhältlich und weitgehend werbefrei. Lediglich einzelne Filter werden als Werbe-Element genutzt. So erscheint in der Filter-Übersicht etwa das Logo einer Marke. Das bearbeitete Bild selbst ist jedoch werbefrei.

Zusammenfassung und Fazit

  • Prisma ist eine kostenlose Foto-App, die Bilder im Stil bekannter Maler und Kunstepochen nachbearbeitet.
  • Es werden über 30 verschiedene Filter geboten.
  • Die Bearbeitung erfolgt in der Cloud.
  • Die App ist für Android und iOS erhältlich.
  • Das Experimentieren mit verschiedenen Filtern bringt Spaß und liefert zum Teil verblüffende Ergebnisse.

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