Tipps zum Fotostudio einrichten

Ein eigenes Fotostudio ist der Traum vieler Fotografen, denn ein Fotostudio macht Dich unabhängig von Wetter- und Lichtverhältnissen. Wenn Du einen Raum hast, den Du für Shootings nutzen kannst, und über eine Kamera, ein Blitzgerät zum Aufstecken und ein oder zwei Objektive verfügst, dann hast Du bereits eine gute Basis für eine Studioausstattung für die Fotografie. Als Einsteiger oder Hobbyfotograf solltest Du anfangs nicht zu viel Geld für Dein Fotostudio ausgeben.

Fotostudio mit professionellem Equipment
Das eigene Fotostudio – Traum vieler leidenschaftlicher Hobby-Fotografen

Wir geben dir wertvolle Tipps, wie Du günstig ein brauchbares Fotostudio einrichten kannst:

  • Ausreichend Platz: Für ein Fotostudio ist ausreichend Platz erforderlich, damit auch größere Aufnahmeentfernungen möglich sind. Auch für die Aufhängung der Hintergrundsysteme (Beleuchtung etc.) muss genug Platz vorhanden sein, damit sie später nicht auf den Bildern zu sehen sind.
  • Schwarze und weiße Hintergrundflächen: Mit ihnen kannst Du in Deinem Fotostudio die Wirkung von Licht und Farben beeinflussen und Du schaffst die Grundlage für überzeugende Porträts und Produkt-Aufnahmen. Ein schwarzer Hintergrund bringt Farben zum Leuchten und Formen besser zur Geltung. Für einen schwarzen Hintergrund eignen sich beispielsweise Tücher aus schwarzem Samt oder Molton. Bei einem weißen Hintergrund arbeitet man am besten mit Gegenlicht. Eine weiße Styroporplatte als Hintergrund, Blitzgeräte mit Softboxen und ein Motiv, das zusätzlich frontal aufgehellt wird, und Du hast bereits eine gute Belichtungssituation.
  • Auf das richtige Licht kommt es an – die Fotostudioleuchte: Um eine gute Lichtführung zu erreichen oder eine Ausleuchtung ohne Schatten zu ermöglichen, solltest Du in Deinem Studio mindestens zwei Lichtquellen haben. Ob er Blitz- oder Dauerlicht bevorzugt, muss letztlich jeder Fotograf selbst entscheiden. Der Vorteil von Dauerlicht ist, dass die Lichtverhältnisse besser einschätzbar sind. Bildeffekte, wie beispielsweise Bewegungsunschärfe, lassen sich mit Dauerlicht leichter umsetzen. Auf die Nutzung von Baustrahlern solltest Du allerdings verzichten, denn die verbrauchen sehr viel Strom und entwickeln große Hitze – bei Hintergrundwänden aus Pappe oder Papier ist das durchaus riskant. Für den Einsatz von Studioblitzen sprechen hingegen die hohe Stromersparnis und eine geringere Verwacklungsrate aufgrund der kurzen Belichtungszeit.
  • Studioblitzgeräte: Für die erste Studioausstattung im Bereich Fotografie sind zwei Blitzgeräte ausreichend. Im besten Fall verfügen die Blitzgeräte über einen Funkauslöser. Professionelle Blitzgeräte haben eine Leistung von mindestens 500 W. Doch je leistungsstärker das Blitzgerät ist, desto teurer ist es in der Regel auch. Auch Blitzgeräte mit 200 W sind sehr nützlich, sie lassen sich beispielsweise als Hintergrundlicht oder Aufheller nutzen. Das Einstelllicht eines Blitzgeräts ist abhängig von der eingestellten Blitzleistung: Je heller das Einstelllicht, desto höher ist die jeweilige Blitzleistung.

Das Fotostudio richtig planen

Fotograf bei der Arbeit im Fotostudio
Fotografieren in den eigenen vier Studiowänden

Wer ein eigenes Fotostudio einrichten will, findet im Netz viele Tipps. Das Wichtigste ist jedoch, sich zunächst Gedanken zu machen, was man eigentlich benötigt und was nicht. Die Porträtfotografie stellt andere Anforderungen als das Fotografieren von Gegenständen. Bevor Du Dir also eine Studioausstattung für die Fotografie zusammenstellst, solltest Du zunächst diese Fragen beantworten:

  • Was will ich fotografieren?
  • Wofür will ich fotografieren?
  • Wo will ich fotografieren?
  • Wie will ich fotografieren?
  • Womit will ich fotografieren?

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